Seit jeher wollte der Mensch fliegen wie ein Vogel. Doch es dauerte bis ins Jahr 1783, als der Mensch tatsächlich das erste Mal in die Luft steigen konnte. Es war nicht in einem Flugzeug, sondern in einem Ballon. Einem Heißluftballon der französischen Gebrüder Montgolfiere. Diese waren die Ideengeber für das Prinzip “Leichter als Luft” – denn das Prinzip ist bis heute gleich geblieben. Aber bevor ich anfange ins Detail zu gehen: Herzlich Willkommen!

Alles übers Ballonfahren, die Ballonfahrt und Ballonfahrten

Stand Februar 2013: Hier entsteht eine neue Seite, die von Zeit zu Zeit erweitert wird.

Ballonfahren oder Ballonfliegen? Ballonfahrt oder Ballonflug?

Die meist gestellte Frage bei einer Ballonfahrt lautet: Warum heißt es Ballonfahren und nicht Ballonfliegen? Warum fährt ein Ballon, fliegt aber nicht? Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten, die wir versuchen im Folgenden zu klären.

Zunächst einmal die einfache Antwort: Die ersten Ballonfahren waren Nachfahren von Seefahrern. Die Seefahren pflegten zu erzählen, dass “sie mit ihren Schiffen auf dem Wasser fahren”. Die Ballonfahrer pflegten demnach zu sagen, dass “sie mit ihren Luftschiffen ebenfalls im Luftmeer fahren”. Das Wort Ballonfahren war geboren. Schnell machte der Begriff der “Luftfahrt” die Runde, die Luftschiffer fuhren mit ihren Gondeln in der Luft. Wir haben diese Begrifflichkeiten einfach übernommen.

Es gibt aber noch eine wissenschaftliche, eine physikalische Begründung warum ein Ballon fährt und nicht fliegt. Erst mit der Erfindung des Heißluftballons durch die Gebrüder Montgolfiere im französischen Annonay konnte der Mensch fliegen lernen. Vergleicht man nun die Aerostatik eines Ballons mit einem Flugzeug, so fällt auf, dass das Flugzeug aufgrund eines aerodynamischen  Vorgangs in der Luft bleibt. Denn die Tragflächen eines Flugzeugs erzeugen durch die Luft an der Oberfläche einen Unterdruck, der dem Flugzeug den Auftrieb gibt. Der Ballon dagegen ist Teil des Windes, eine Anströmung gibt es nicht. Der Ballon steigt in die Luft, da die Ballonhülle ein Gas einhüllt, welches “Leichter als Luft” ist. Die Temperatur in der Ballonhülle ist höher als die Außenluft – der Ballon hebt ab und schwebt durch den aerostatischen Vorgang. Deshalb kann ein Ballon nicht fliegen: Er ist “Leichter als Luft” und fährt.

Traditionsbewußt wie wir Ballonfahrer sind, heisst es aber im nicht-deutschsprachigen Raum dennoch “Ballonfliegen”.

Die verschiedenen Ballonarten

Ballone teilen wir heute in drei verschiedene Arten ein: Die häufigste und zugleich älteste Ballonart ist die der Heißluftballone, auch die Montgolfiere genannt. Kurz danach wurde der Gasballon, auch Charliere genannt, erfunden. Leider gibt es derzeit nur noch knapp 75 Gasballone auf der Welt, davon ein Großteil in Deutschland. Die Rozieren sind die dritte Art der Ballone und zuletzt bekannt geworden durch die Versuche die Welt mit dem Ballon zu umrunden. Eine Roziere ist eine Kombination aus Heißluft- und Gasballon. Eigentlich ist dies ein Gasballon, über die eine weitere Hülle gestülpt wird, dessen Luft durch einen Brenner wie beim Heißluftballon erhitzt wird.
Im Folgenden wollen wir uns zunächst auf den Heißluftballon beschränken.

Die Bestandteile eines Heißluftballons: Hülle, Brenner und Ballonkorb

Ein Heißluftballon besteht vor allem aus drei Hauptbestandteilen: Der Ballonhülle, die die Luft aufnimmt, dem Korb, in dem die Passagiere und der Pilot stehen, sowie dem Brenner, der die heiße Luft erzeugt. Auf alle drei Bauteile soll im Folgenden genauer eingegangen werden.

Die Hülle des Heißluftballons

Während man im Laufe der Jahre mit allen möglichen Materialien experimentierte, benutzen die heutigen Ballonhersteller entweder Nylon oder Polyester, welche extra beschichtet sind. Der eigentliche Stoff gibt der Ballonhülle die Festigkeit, die Beschichtung dient dazu, dass die Luft nicht zu schnell abkühlt bzw. durch den Stoff hindurchgeht.

Der Brenner des Heißluftballons

Der Ballonkorb des Heißluftballons

Die Bordinstrumente des Ballonfahrers

Folgendes ist hier noch geplant:
- Sonderformen: Katzen, Häuser und Autos
- Der Ballonfahrer & der Pilotenschein
- Der Aufbau und die Fahrt mit einem Heißluftballon, die Landung
- Die Aerostatik – so funktioniert Ballonfahren
- Das Ballonteam & der Ballonverfolger
- Die Ballonfahrertaufe
- Mitfahrmöglichkeiten & Preise fürs Ballonfahren
- Von Ballontreffen, Montgolfiaden & Ballonfahrertreffen
- Ballonsport: Meisterschaften
- Ballonsponsoring & Werbung auf einem Heißluftballon
- Weltrekorde, Weltumrundungen
- Das Wetter zum Ballonfahren
- Beliebte Gegenden, Landschaften & Städte zum Ballonfahren
- Risiken und Unfälle beim Ballonfahren
- Die Geschichte des Ballonfahrens: Gebrüder Montgolfiere
- Eine Ballonfahrten Fotogalerie


Wer schreibt hier?

Nils Römeling in seinem Ballon

Nils Römeling in seinem Ballon

Hallo, mein Name ist Nils Römeling und ich bin leidenschaftlicher Ballonfahrer. Ich bin Berufsballonpilot und fahre seit 1994 Heißluftballon. Mehr als 700 Ballonfahrten habe ich seitdem absolviert und freue mich immer wieder aufs neue auf meine Ballonfahrten.
Ich betreibe ein Ballonfahrtunternehmen in Ellwangen (Baden-Württemberg) und in Augsburg (Bayern), das Ballonfahren wurde mir in die Wiege gelegt, im Alter von 8 Jahren stand ich das erste Mal in einem Ballonkorb. Mein Vater gehört zu den erfahrendsten Ballonpiloten Deutschlands und brachte auch mir das Steuern eines Heißluftballons bei.